Sonntag, 19. Juli 2009

Селигер 2009

Вот! Was für eine Woche! Давай Россия Давай Давай [Davaij Davaij Rassija]!
Auf der Fahrt im Zug kamen die ersten Gedanken: Auf was habe ich mich dort eingelassen? Was wird mich dort wohl erwarten? Werde ich jemals wiederkehren? Habe ich die längste Praline der Welt dabei?

Wovon ich rede? Ganz einfach: Ich hab mich mit der Olgi und der Anja auf den Weg zum Seligersee gemacht. Warum? Wir haben uns als Teilnehmer des Forums "Seliger 2009 - Год Молодёжи" - Jahr des Nachwuchses - angemeldet. Für 1000 Rubel [25€] bekommt man dort einen Seestrandurlaub geboten, eine Woche lang. Die Reise hin und zurück im Bus ist bereits mit inbegriffen. Verpflegung wird dort Gruppenweise zur Verfügung gestellt. Als Gegenleistung entwickelt man Projekte, die der Zukunft Russlands und dem Aufbau einen Unabhängigen und Freien Russlands dienen. Soweit der Plan! "Jahr des Nachwuchses" und "Forum Seliger 2009" heißt die ganze Veranstaltung jedoch erst seit diesem Jahr. Die letzten 4 Jahr wurde sie von den Наши's (Die Unseren), der Jugendorganisation der Putin und Medwedjewparteij Единая Россия - einiges Russland - organisiert. Und auch dieses Jahr war die stetige Anwesenheit der Unsrigen im Camp nicht zu übersehen.

Die ersten 2 Tage waren erschreckend, überall Flaggen. TShirts mit Aufsprüchen wie "Ich bin ein Affe - Ausführer des Planes Putins", Наши-Mützen und Cappies. Überall die Russische Flagge. Dann Morgens und Abends Appel. Bunt und Trashig. Pflicht für Alle. Gesungen wurde die russische Nationalhymne. Danach die Hymne des Forums. Textfetzen in etwa wie "Vorwärts Russland, Vorwärts Schönheit, Russland ist der Champion". Frühsport Pflicht. Tanzen oder Laufen. Strengstes Alkoholverbot. Anwesenheitspflicht bei Vorlesungen und Übungen, 5x am Tag. Schlafen um 1 Uhr. Aufstehen um 7. Keine Zeit. Kein Strom, nur kaltes Wasser, kochen überm Lagerfeuer für 30 Leute. Wer den Regeln nicht folgte und erwischt wurde, bekam Strafpunkte. Bei 3 wurde man nach Hause geschickt.

Der Anblick und Ablauf, vor allem die extrem faschistische Organisation und der Ablauf des Lagers schockierten mich. Auch das strengste Alkoholverbot, schien mir in den ersten 2 Tagen erschreckend und befremdlich: "Wir sind doch in Russland!?" dachte ich.

Nunja, was soll ich sagen. Nach 7 Tagen kann ich nun sagen: Alles halb so schlimm wie man denkt. Еindeutig faschistisch dort nur die Organisation der Lagers. Die Hintergründe sehr stark politisch, patriotisch, nationalistisch. Jedoch war der Inhalt und vor allem die anwesenden Leute nicht der von mir zuerst erwartete patriotische unreflektierte Einheitsbrei. Es gab ein bunten Mischmasch aus Stimmen. Reflektierte Meinungen. Kein "einfach Mitgeschwimme" und Generalbejahen. Es wurde Diskutiert. So wurden ehemalige Lieblingspromis als langweilige Demagogen enttarnt. Oder der Chef der größten Moskauer Zeitung sagte im Vortrag seine Vorsicht dieses Forums gegenüber und plädierte für die Unabhängigkeit der Medien. Oder eine berühmte russische Popband wurde als Live-null enttarnt. Klar gab es auch die Ja-sager. Aber es war eben mehr als das. Bunter als das.

Die Russen sind doch nicht doof. Auch nicht die Jungen. Und richtig klug werden sie vor allem dann, wenn sie mal nicht den ganzen Tag trinken :)

Ein fahler Beigeschmack blieb mir nach wie vor vom Gesinge der Lieder, fahnenschwingend beim Appell (Построение). 1000 Menschen die "Ро-сси-я" schreien geht bei mir einfach nicht rein und wieder raus, ohne dabei an den mir in der Schule und im ganzen leben eingetrichterten Kausalzusammenhang zu nationalfaschistischen Organisationen zu denken.

Aber egal, nach 7 Tagen kann ich sagen: Alles halb so schlimm wie gedacht, habe viele interessante und nette Leute kennengelernt. Und auch viel Spass gehabt. Habe mich vor den Pflichtlektionen gedückt. Alle haben sich gedrückt, sind einfach im Zelt geblieben. Endgültig wiederhergestellt wurde mein Bild von Russland dann auf der Heimfahrt im Bus. Ahh, zuerst aber noch schnell was zum Lager: Es geht ums Alkoholverbot. Das kann und konnte ich einfach nicht glauben. 1500 Russen auf einem Haufen, in Lagerfeueratmosphäre, und keiner! Trinkt !?. Nunja, das Alkoholverbot wurde dann doch regelmäßig von mehr oder weniger allen heimlich im Zelt oder einer dunklen Ecke ignoriert. Dazu gehören auch Beispiele wie ein Veranstalter, der Hinter der Bühne eine Bierdose austrinken, um dann auf die Bühne zu gehen und zu propagieren "Diese Dose haben sie gestern Nacht gefunden", und "demjemnigen, der sie trank, sollten die Arme Abfallen". Diese kleinen Erfahrungswerte zerstörten die, Anfangs doch recht erfolgreich und professionell aufgebaute, Pflichtbewusstseins- und Abstinenzkullisse recht schnell. Richtig zerstört wurde sie dann jedoch in der Fahrt im Bus. Dieses Land ... man man man, manchmal kann man sich echt nur an den Kopf fassen und sich freuen :) Kaum im Bus holten die ersten ihre Flaschen Cognac und Vodka raus, die dann auch gleich von allen Bejubelnd ausgetrunken wurden. Schon vor dem Bus saßen alle wie eine gruße Hippieversammlung und tranken genüsslich ihr erstes, zweites drittes oder viertes "legales" Bier in der Sonne. Bei unserer Gruppe auch im Bus ganz vorne mit dabei unsere ~35 Jährigen "Старши"s. Dabei ist es völlig egal das vorne im Bus eine kleine Gruppe Kinder saß, die gerade aus dem Trainingslager wiederkam. Am ersten Zwischenstopp wurde dann gleich nochmal richtig aufgetankt, Vodka en masse gekauft. Und dann im 40° warmen Bus übers Limit gesoffen.
So ... "jetzt ist hier alles wieder in Ordnung" dachte ich "Das ist doch Russland, wie ich es kennen :)"
Ich bin zu Hause in der MGU angekommen, und habe ein Paar Videos und Filme mit im Gepäck.

Anschauen könnt Ihr sie hier. Viel Spass :)

Freitag, 5. Juni 2009

Kaltes wasser, auf dem Dach

Hallo Liebe Leute!

Endlich mal wieder ein paar Neuigkeiten von mir!

Nun, der Sommer ist hier endlich richtig angekommen, richtig schön warmes T-Shirt Wetter die ganze Zeit. Draußen ... drinnen sieht es leider anders aus, zumindest wenn man sich unter die Dusche bewegt. Habe ich mich vor 2 Wochen noch drüber lustig gemacht, dass sie hier für 3 Tage das kalte Wasser abgestellt haben (lustig daran fand ich die Mitteilung: "3 Tage Achtung nur noch warmes Wasser!!"), haben sie diesmal ernst gemacht. Kein warmes Wasser! 3 Wochen lang. Und das kalte Wasser trägt seine Bezeichnung zu recht. Whoooaaa macht es da jeden morgen, und das noch bis zum 21.6.! Nun, not macht erfinderisch, und so erinnerte ich mich eines morgens beim Aufwachen daran, wie man doch aus einer Plastikflasche einen transportablen Wasserturm mit Hahn bauen konnte, quasi wasser on-demand. Kurz umgeguckt, die 5 Liter Wasserkanister mit löschern versehen, 2/3 wasser aus dem Hahn, 1/3 Wasser aus dem Wasserkocher, tadaaa, fertig ist die warme Dusche. Noch werde ich auf dem Flur schäbig für meine mir noch aus Kindertagen bekannte Erfindung belächelt, doch wartet nur wartet, bald werdet ihr alle solch eine Dusche bei euch hängen haben. Das wird der Renner.

Getestet habe ich sie heute auch schon, klappt wunderbar, sogar die Spiegel im Bad waren danach beschlagen ;)

So, ich geh dann mal duschen!

Themenwechsel:

Gestern haben wir uns endlich mal aufs Dach getraut. Flo, Olga und ich im Gepäck begaben wir uns also auf die Reise, die eigentlich keine großen Probleme bis auf eine Feuerleiter von der 20 in die 22 Etage und einmal aus dem Küchenfensterklettern. Die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt, ein 360° Blick aus der 22-Etage über ganz Moskau, picknicken, sonne und bier inklusive. Traumhaft einfach Traumhaft. Schwer auf Kamera einzufangen, aber vlt könnt ihr aus den Bildern es ja erahnen und nachvollziehen, warum man sich 2 Stunden bei starkem Wind (war doch etwas kühl) bis zum Sonnenuntergang zwingt :)

Tadaa, die Bilders:


So, soweit erstmal alles wieder von mir, bis denne dann, счастливо!

Mittwoch, 3. Juni 2009

Hallo ребята :)

Ольга zwingt mich immer zum saufen, ey!

Montag, 25. Mai 2009

Entscheidungsproblem

Entscheidungsprobleme können einen doch manchmal echt zum Wahnsinn treiben: http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/china_selbstmoerder__1.2610724.html

An sonsten gehts mir gut, beschäftige mich vorwiegend mit Entscheidungsproblemen anderer Natur, falls sich jemand wirklich grundlos ernsthaft sorgen gemacht haben sollte :)
Und morgen kommt der Sommer (diesmal aber wirklich!!), yippeee

So kurz und gut, bis denn

Edit: Leider verweist der Link auf eine andere Seite als gestern, wohl kein statischer Link, und den Artikel von gestern kann ich nicht mehr finden. Nungut, einfach den Post ignorieren ... :(

Edit2: Ok, hab den Artikel gefunden, der Link funktioniert wieder

Montag, 11. Mai 2009

День Победы


Am 9. Mai haben wir, versteckt als Deutsche unter mindestens 5000 Milliarden Russen, an der Tverskaja Ulitza den Tag des Sieges [über den Faschismus] gefeiert. Die Kapitulation wird hier am 9. Mai gefeiert, aus zeitverschiebungstechnischen Gründen glaube! ich.
Die eigentlichen Feierlichkeiten fanden Samstag morgen um 10 Uhr statt, jedoch nicht bei uns, sondern 3 km eintfernt am roten Platz. Dort kam man jedoch nur rein, wenn man entweder Putin kannte, kennt, oder ihn kennen wird, Medwedjew kennt, ihn kennen wird, oder ihn früher schon kannte. Sprich: Hunde müssen da leider draußen bleiben. So standen wir also 1 1/2 Stunden an der Tverskaja und warteten Sonnendurchtränkt auf den Siegesmarsch der Russen. Nunja ... was soll man sagen, fing schon alles ziemlich beeindruckend an. Zuerst gab es eine gewaltige Flugshow direkt über unseren Köpfen, danach zogen die Panzer ein. Nach 10 Minuten kam es jedoch zu einem Stau und so standen 10 Panzer und 500 Polizisten umringt von 50000 Menschen mit 100000000 Fotoapparaten in der Sonne und starrten den Stau an. Als sich der Stau nach 30 Minuten und 500 Fotos im Stile "Ich, mein Sohn und der Panzer" später auflöste, kam auch schon die ernüchterung. Statt eines weiteren beeindruckenden Aufmarsches von Kriegsmaschinerie fuhr das orangene Heer der Straßenreinigung hinterher und putzte die Ölflecken von der Straße. Nunja, hatte es schon etwas "größer" erwartet.
Dafür wurden wir abends mit einem gewaltigen Feuerwerk am dunkelblauen, 20° warmen Abendhimmel entlohnt :)

So einfach ist das manchmal mit der Volksbefriedigung.

Was soll man sagen, schaut euch einfach die Bilder an.

С днём победы!

Hier nochmal die Parade im Fernsehen:



und hier das abendliche Feuerwerk:



und hier meine Eindrücke direkt vom CMOS erst aufs Magnet dann übers Netz, zu euch:

День Победы

Montag, 4. Mai 2009

Конная Милиция

1. Ich lebe noch immer, mir geht es auch nachwievor ausgezeichnet. Das Wetter hat die 20 Grad Marke klar überschritten, die Bäume sind langsam grün, die Springbrunnen voller Wasser.
2. denke ich daher: "ein Grund mehr, mal wieder was Kleines zu schreiben!"

Mein Theme heute: Pferde!

In Russland laufen mir Pferde doch öfter über den Weg, als ich gedacht hätte. Dazu 2 kleine Anekdoten.

Die erste spielte sich um 6 Uhr Nachts ab. Nach einer harten Partynacht *gg*, waren Friedhelm, Julia und ich auf dem Weg nach Hause. Leider war die Metro noch nicht offen. So standen wir also mitten im Stadtzentrum, am Nachttreffpunkt Nummer 1 in Moskau: An der Metrostation Чыстые Пруды (Chistij Prudij, siehe Bild), bereit zum warten auf unsere Metro.


Kurzentschlossen gingen wir, um uns die Zeit zu vertreiben und uns noch etwas zu stärken, in den Produktij um die Ecke (Späti). Kaum hatten wir den Laden wieder verlassen, fingen wir plötzlich an zu lachen. 2 Pferde tauchten aus der Metro auf und blieben direkt neben uns stehen. Ihre Reiter schienen ziemlich angetrunken zu sein, und auf die Frage "was es denn auf dem Pferd von hier bis zur Universität" kostet, meinte der nicht ganz so besoffene Reiter nur freundlich: "100 Rubel". Nunja, erstaunt über diese unerwartete Antwort haben wir kurz nachgedacht, und uns dann doch dagegenentschieden (mit einem besoffenen Reiter auf einem hoffentlich nüchternem Pferd früh morgens im Nochdunkel eine Stunde nach Hause zu reiten schien mir im Abgang doch etwas langwierig). Nunja, so zogen sie besoffen weiter ihren weg durch die nochnächtliche Stadt. Warum sie dort langritten und wie sie dort hinkamen, wieviel sie getrunken hatten und ob besoffen Reiten in Russland der einzig legale Weg neben dem Taxi ist, nachts bequem nach Hause zu kommen, weiß keiner. Ich finde folgende Antwort fasst es ganz gut zusammen: Russland

Soviel zur ersten Anekdote

Die 2. ist nicht weniger Märchenhaft (ja, so euphemistisch würd ich die Geschehnisse hier manchmal betrachten).
Eines Sonntages saßen wir, ziemlich früh und dann aber auch noch ziemlich lange, im Wald. Es gab Saschlik vom Grill, Bier und Vodka. Casha hatte Geburtstag. Wir speißten und tranken, wie es sich für eine Runde Russen gehört. Die Sonne schien uns durch die Wipfel der Bäume auf die nackte Haut. Entfernt hörte man das rege Treiben das anliegenden Parks wie ein fernes Jahrmarktrauschen. Plötzlich hieß es nur "Achtung, Milizia, Alkohol verstecken und ruuuuhig". Doch zu spät, sie hatten uns entdeckt. Da schau ma einer an: Durch den nachmittaglichen Sommerwald wanderten doch tatsächlich 2 Polizisten. Und um das Märchen perfekt zu machen, kamen sie nicht einfach durch das dickicht gelaufen, nein sie ritten! Edle Ritter in Uniform, man man man, die Sonne und das Bier machten die Illusion perfekt

Kaum hatten Sie uns mit ihren Gaulen erreicht, bemerkten Sie auch schon unsere leicht feierliche Stimmung. Nun, sie haben hier Probleme mit Pennern im Wald, darum schauen sie hier herum. Nun, es sei kein Problem, wir könnten nur weiter hier bleiben, sollte jedoch alles aufräumen. Alles fein. Einer von uns lag jedoch bereits im tiefsten Mittagsschlaf. "Was er denn mache?" fragten sie. "Schlafen, er ruht sich aus" sagten wir. Tatsächlich ruhte er sich aus, jedoch nicht weil er, wie wir der Polizei zu erklären versuchten "die ganze Nacht Faust übersetzt hatte, und nun etwas Erholung brauche", sondern weil er es verdammt nochmal richtig nötig hatte, Mittagsschlaf zu machen, um die ihm fehlende Nacht aufzuholen :) (tatsächlich ist er von Beruf technischer Übersetzer Deutsch<->Russisch, und Faust zu übersetzen könnte man schon fast wie eine anspruchsvolle technische Aufgabe betrachten) Auf die Frage, ob es denn Ausländer hier unter uns gebe, meldeten Johann und ich mich brav. Ob er, der da am Boden im Sonnenlicht schlafe, auch ein Deutscher sei, wollten sie wissen. Wir fingen an zu lachen, als Johann auf ihn zeigte mit der Bemerkung "Ну смотрите! Он же русский!!" (Nun schauen sie! Er ist doch wohl ma ganz klar ein Russe!)
Auch sie lachten, schienen ihren Job kurzzeitig gegen unsere Freizeit eintauschen zu wollen, und ließen uns dann mit einem "Do svidanija" in Frieden. So ziehen sie sicher noch heute durch den Wald, immer auf der Suche nach dem gemeinen Waldpenner, der ihnen doch solche Kopfschmerzen bereitete.

Soviel zu meinen 2 kleinen Pferdeerlebnissen. Das waren die besten Pferde die ich bisher gesehen habe.

So, jetzt gehts erstmal raus in die Sonne :) 25° ich komme ...

p.s. ich bleib wohl noch etwas länger hier, Juli ist sicher, August mal schaun. Freu mich einfach so krass auf den Sommer hier :) Bitte nicht meckern, vorbeikommen!

Quellen: http://turizm.lib.ru/img/n/nowak_a_w/boneleg/stancija_metro_chistye_prudy_nochxju.jpg, http://newsimg.bbc.co.uk/media/images/44381000/jpg/_44381436_moscow.jpg

Mittwoch, 15. April 2009

Feiern gehn

So, wie versprochen: Johann hat seine Fotos nun für alle freigegeben!
Die Fotos sind von den letzten beiden Wochenenden, wenn ich mich recht erinnere :)

Da nicht ich sondern Goldstück Johann die Fotos hochgeladen hat und ich daher auch keinerlei Rechte besitze, sie zu betitulieren, er jedoch offenbar zu Faul ist (er begründet es sicher mit der Aussage: "Lass sie selber reden, ey!"), gibt es hier nun eine kleine in-sich chronologische Zusammenfassung der Fotoalben. Zu benutzen für ein besseres Verständis des dargestellten.
Achso nochwas: die Fotos sind nicht "aussortiert" und die Qualität hat sich daher verständlicherweise in einem Missverhältnis zur Quantität positioniert.

Das erste Album (chronologisch das 2.) mit dem vielversprechenden Namen "Er muss sich nur eben den Brechreiz wegmeditieren" (... was in der Tat geklappt zu haben scheint) entstand vorwiegend während des nächtlichen Aufenthalts bei der Desiree, wo wir in einer munteren Runde von Russen, Deutschen, Tschechen und, wenn ich mich richtig erinnere, Schweden beisammensaßen:)
Davor und danach sind wir entweder auf dem Weg dorthin oder nach Hause. Zu sehen sind u.a. Park Pobedij (Park des Sieges), Metrostationen, eine Bäckerei, mein tollkühner Eingriff in die Weltwirtschaft, wir bei Desiree, wir auf dem Weg nach hause, Johann irgendwo.

Das 2. Album mit sonderbaren Titel "Konzert-Arvid, Julia" ist eigentlich ein Wochenende vorher angesetzt. Zu sehen ist dort im Groben, wenn ich mich recht entsinne, Johann auf dem Weg zu mir, ich am Telefon, Frau von hinten, MGU, Johan und ich spazieren, wir spazieren, wir spazieren, der Mond, die Metrofahrt mit Friedhelm und Julia zum Jazzkonzert, das Jazz-soul-konzert (wir tauften es "Frau in Rosa" - hat eine super Stimme gehabt, blickte nur immer etwas angestrengt herum), danach fahrt zum Klub "Themu-Bar", Tanzen, Tanzen, Tanzen (House, Techno, _manchmal_ Hiphop)

Insgesamt waren beide Wochenenden ziemlich lang, und aber vor allem wunderbar :)
Das war's schon wieder, viel Spass beim durchblättern der 10000 Fotos :) Das ein oder andere interessante ist 100% dabei!


Achso:

YEAHH Der Frühling ist da! schon 5 Tage Sonnenschein und kein schnee und heute 15°!!! Ein Traum, ... ein Traum ... ein Traum

Und eh ichs vergesse:

Die Fotos :)