Für die visuellen: Nochmal ein kleines Filmchen. Komme hier einfach nicht dazu meine Kamera zu nutzen, es ist mir einfach zu gefährlich sie zu verlieren, da ich ja noch ein Projekt durchzuführen habe :)
Nunja, daher ein kleines Filmchen ausm Wohnheim. Hatte gerade meinen "Mittagschlaf" beendet und ein Blick aus dem Fenster geworfen, da wollte ich das einfach Filmen. Der Winter hält sich doch immer hartnäckiger als gedacht. Auch der Rückweg vom Fussball wäre, trotz viel Sonne, ohne Jacke Jacke Handschuh Hanschuh Mütze Kaputze eine Qual gewesen :)
.. Film ab, poexali!
Sonntag, 22. März 2009
Donnerstag, ... Kuschat'
Was folgt ist mal ein kleiner nicht realchronologischer (ey, wie soll ich mich an das alles erinnern!??) Bericht des vom vergangenen Donnerstag. Passiert ist alles, allein die Reihenfolge mag variiert sein:) Aber so gibts trotzdem mal einen kleinen Enblick ins alltägliche Wohnheimleben ...
Während ich den Nachmittag noch in Ruhe damit verbracht habe, eine aus dem Englischen ins Russische übersetzte Ausgabe des Buches „Software Engineering“ [Booch G. Object-oriented analysis and design with applications] zu studieren (nunja … Vokabeln, Vokabeln, Vokabeln … denkste „Fachwörter Englisch == Fachwörter Russisch, aber nix da), fiel es mir zum anbrechenden Abend hin leider immer schwerer meine Konzentration aufrechtzuerhalten, da mich mein doch irgendwie schon vorhandenes ADetwaS dazu zwang den verlockenden Geräuschen auf dem Flur nachzugehen. Kaum geschaut befand ich mich kurz darauf auch schon einen Flur weiter in Zimmer 647, beim Alekseij, ein etwas merkwürdiger, also normaler Franzose. Nunja, nach 2 Bier in gesellschaft des Franzosen und 2 Russen aus der 17 Etazhe hab ich mich dann kurz verabschiedet um mit Olga zu kochen, die gerade aufgeregt an ihrem für Freitag angesetzten Vortrag arbeitete und dadurch und auch natürlicherweise etwas von Hunger geplagt war.
Nunja, schnell eine Dose Jaguar umgefüllt (wie schonmal gesagt, Alkohol ist ja hier komplett „verboten“. Snachit: Alkohol trinken wir im Wohnheim aus PEPSI-Flaschen oder aus Tüten. Beim ersten Mal aus der Tüte trinken kam mir dann auch ma gleich der Gedanke „Ey .. .in den USA! Das ist ja Leben wie im russischen Wohnheim“), dann ab in die Küche, bei laufendem „Radio Dacha“ (98.5 kHz Mockba) Pelmeni (600g) gekocht (5 min), gebuttert und angebraten (4 min), Smetana draufgepackt (300g) und verputzt. Klassisch. Nichts gegen die eintretende Müdigkeit einzuwenden legte ich mich glatt ins Bett und schlummerte erstmal bis ca um 23 Uhr aufm Divan im Zimmer.
Wieder geweckt wurde ich allein durch den Wunsch, nur bis 23 Uhr zu schlafen (klappt in letzter Zeit echt gut, das mit dem mentalen Wecker, nur morgens krieg ichs nicht hin :) Wieder den Kopf auf den Flur gesteckt traf ich auch gleich auf Alekseij, der offenbar den ganzen Tag auf dem Flur rumrennt und nach „Vecherimkis“ (Partys) sucht. Nun, wenn er keine findet, dann macht er eben selber eine auf. Und läd einfach alle ein. Mich halt auch gleich wieder. Ab zu ihm ins Zimmer, wo noch immer die 2 Russen saßen und doch inzwischen auch schon etwas angetrunkener ne Tütensuppe und Bier veschlangen. Apropos Essen im Wohnheim: Da muss ich mal nen kleinen Einschub machen:
Die Mensa schließt um 19:45. Danach ist Kochen angesagt. Der MGU-Eigene Laden unterm Wohnheim (in Badelatschen zu erreichen) hat bis 01:00 auf. Die Küche in unserer Etage offiziell bis 24:00, inoffiziell oft bis 1 oder 2. Wem das nicht reicht, der kann später immernoch selbst in der Wohnheimsküche im 8. Stock kochen (auch in <2 min in Badelatschen zu erreichen). Nun, wem das zu stressig ist dem ist auch noch geholfen. Einerseits kann man einfach übers Internetportal kleinigkeiten zu essen bestellen (weiß nicht wie lange) www.studenmarket.ru oder noch angenehmer einfach den hauseigenen Lieferservice rufen (Pizza, Pasta, Salate, kein! Alkohol aber sehr nette Leute, spiele jetzt mit dem einen immer Fußball =). Leider liefert der Service keine Zigaretten und kein Alkohol. Entweder tut man sich also den weiten Weg zur Metro an, wo man auf jeden fall immer alles bekommt (hin und zurück aber sicher >= 40 Minuten). Oder viel besser, einfacher und gemütlicher: Man Telefoniert einfach mit den „Lieferchinesen“. Die haben offenbar an einem unbekannten Ort (wahrscheinlich ihr Kühlschrank) einen kleinen Vorrat an Bier, Vodka und vor allem Zigaretten [Alles mit 5 Rubel aufschlag [12 cent]…]. Warmes essen liefern sie auch. Natürlich direkt aufs Zimmer, versteht sich. Manchmal hängt an den schwarzen Brettern sogar ein Zettel mit dem Menü und, viel wichtiger, der Telefonnummer aus, solange bis der Erste ihn entdeckt hat und an sich gerissen hat. Naja, wie ihr seht ist hier rund um die Uhr für alles gesorgt. Nicht China, aber Russland. Arbeitskraft kostet hier mal einfach nix, ist aber viel! wert. Was wäre Russland ohne Gastarbeiter …
Äääh wo war ich … ja genau bei Alekseij: Spektakuläres ist nicht mehr passiert. Wir saßen also noch ne Weile zusammen und haben gequatscht. Um 3 Uhr ca. sind wir dann auf dem Weg zum Rauchen über einen wie immer total übermüdeten Orxana (Sicherheitsdienst, arbeiten hier 2 Wochen lang 20 Stunden am Tag …) gestoßen, der bei uns auf dem Flur Wache schiebt. Zigarette, Essen und Bier hat er jedenfalls tapfer abgelehnt ist dann aber trotzdem mit uns kurz rausgekommen mit zum Rauchen, is aber auch öde da den ganzen Tag aufm Flur, verständlich. Da haben wir uns gleich mal mit ihm angefreundet. Nunja. Später mehr, kein Bock mehr ;)
Während ich den Nachmittag noch in Ruhe damit verbracht habe, eine aus dem Englischen ins Russische übersetzte Ausgabe des Buches „Software Engineering“ [Booch G. Object-oriented analysis and design with applications] zu studieren (nunja … Vokabeln, Vokabeln, Vokabeln … denkste „Fachwörter Englisch == Fachwörter Russisch, aber nix da), fiel es mir zum anbrechenden Abend hin leider immer schwerer meine Konzentration aufrechtzuerhalten, da mich mein doch irgendwie schon vorhandenes ADetwaS dazu zwang den verlockenden Geräuschen auf dem Flur nachzugehen. Kaum geschaut befand ich mich kurz darauf auch schon einen Flur weiter in Zimmer 647, beim Alekseij, ein etwas merkwürdiger, also normaler Franzose. Nunja, nach 2 Bier in gesellschaft des Franzosen und 2 Russen aus der 17 Etazhe hab ich mich dann kurz verabschiedet um mit Olga zu kochen, die gerade aufgeregt an ihrem für Freitag angesetzten Vortrag arbeitete und dadurch und auch natürlicherweise etwas von Hunger geplagt war.
Nunja, schnell eine Dose Jaguar umgefüllt (wie schonmal gesagt, Alkohol ist ja hier komplett „verboten“. Snachit: Alkohol trinken wir im Wohnheim aus PEPSI-Flaschen oder aus Tüten. Beim ersten Mal aus der Tüte trinken kam mir dann auch ma gleich der Gedanke „Ey .. .in den USA! Das ist ja Leben wie im russischen Wohnheim“), dann ab in die Küche, bei laufendem „Radio Dacha“ (98.5 kHz Mockba) Pelmeni (600g) gekocht (5 min), gebuttert und angebraten (4 min), Smetana draufgepackt (300g) und verputzt. Klassisch. Nichts gegen die eintretende Müdigkeit einzuwenden legte ich mich glatt ins Bett und schlummerte erstmal bis ca um 23 Uhr aufm Divan im Zimmer.
Wieder geweckt wurde ich allein durch den Wunsch, nur bis 23 Uhr zu schlafen (klappt in letzter Zeit echt gut, das mit dem mentalen Wecker, nur morgens krieg ichs nicht hin :) Wieder den Kopf auf den Flur gesteckt traf ich auch gleich auf Alekseij, der offenbar den ganzen Tag auf dem Flur rumrennt und nach „Vecherimkis“ (Partys) sucht. Nun, wenn er keine findet, dann macht er eben selber eine auf. Und läd einfach alle ein. Mich halt auch gleich wieder. Ab zu ihm ins Zimmer, wo noch immer die 2 Russen saßen und doch inzwischen auch schon etwas angetrunkener ne Tütensuppe und Bier veschlangen. Apropos Essen im Wohnheim: Da muss ich mal nen kleinen Einschub machen:
Die Mensa schließt um 19:45. Danach ist Kochen angesagt. Der MGU-Eigene Laden unterm Wohnheim (in Badelatschen zu erreichen) hat bis 01:00 auf. Die Küche in unserer Etage offiziell bis 24:00, inoffiziell oft bis 1 oder 2. Wem das nicht reicht, der kann später immernoch selbst in der Wohnheimsküche im 8. Stock kochen (auch in <2 min in Badelatschen zu erreichen). Nun, wem das zu stressig ist dem ist auch noch geholfen. Einerseits kann man einfach übers Internetportal kleinigkeiten zu essen bestellen (weiß nicht wie lange) www.studenmarket.ru oder noch angenehmer einfach den hauseigenen Lieferservice rufen (Pizza, Pasta, Salate, kein! Alkohol aber sehr nette Leute, spiele jetzt mit dem einen immer Fußball =). Leider liefert der Service keine Zigaretten und kein Alkohol. Entweder tut man sich also den weiten Weg zur Metro an, wo man auf jeden fall immer alles bekommt (hin und zurück aber sicher >= 40 Minuten). Oder viel besser, einfacher und gemütlicher: Man Telefoniert einfach mit den „Lieferchinesen“. Die haben offenbar an einem unbekannten Ort (wahrscheinlich ihr Kühlschrank) einen kleinen Vorrat an Bier, Vodka und vor allem Zigaretten [Alles mit 5 Rubel aufschlag [12 cent]…]. Warmes essen liefern sie auch. Natürlich direkt aufs Zimmer, versteht sich. Manchmal hängt an den schwarzen Brettern sogar ein Zettel mit dem Menü und, viel wichtiger, der Telefonnummer aus, solange bis der Erste ihn entdeckt hat und an sich gerissen hat. Naja, wie ihr seht ist hier rund um die Uhr für alles gesorgt. Nicht China, aber Russland. Arbeitskraft kostet hier mal einfach nix, ist aber viel! wert. Was wäre Russland ohne Gastarbeiter …
Äääh wo war ich … ja genau bei Alekseij: Spektakuläres ist nicht mehr passiert. Wir saßen also noch ne Weile zusammen und haben gequatscht. Um 3 Uhr ca. sind wir dann auf dem Weg zum Rauchen über einen wie immer total übermüdeten Orxana (Sicherheitsdienst, arbeiten hier 2 Wochen lang 20 Stunden am Tag …) gestoßen, der bei uns auf dem Flur Wache schiebt. Zigarette, Essen und Bier hat er jedenfalls tapfer abgelehnt ist dann aber trotzdem mit uns kurz rausgekommen mit zum Rauchen, is aber auch öde da den ganzen Tag aufm Flur, verständlich. Da haben wir uns gleich mal mit ihm angefreundet. Nunja. Später mehr, kein Bock mehr ;)
Donnerstag, 19. März 2009
Kommentare ...
Auf vielfach geäußerten Wunsch (Baschtl hat gefragt) hab ich mal die Kommentarfunktion für alle aktiviert, also auch ohne Anmeldung ist's jetzt möglich kommentare zu hinterlassen. Auf auf ihr, Spambots, findet mich!! :)
Nu muss ick aber los zum Jeansteam-Konzert (mal schaun wie das is)
Nu muss ick aber los zum Jeansteam-Konzert (mal schaun wie das is)
Sonntag, 15. März 2009
Sonntag...
Sonntage haben schon was für sich. Bei mir äußert es sich meistens in einem ziemlich melancholischen, bettlägrigem , Depritag. Kein Bock, nachdenklich, dröge drauf.
Jan Delay spricht mir aus der Seele, wie ich mich an einem Sonntag so fühle. Im Speziellen diesen Sonntag. #
Gestern, Samstag, auf Party, Party war naja ... Stimmung war so naja, erste Metro um 0600, wunsch nach hause um 0400. mit sonnenaufgang ins bett. geschlafen bis eben. mit Sonnenuntergang ausm bett, frühstück gegessen, zigarette geraucht, wieder ins bett gegangen ...
Muss auch mal sein, so ein Tag, gerade Sonntags scheint wie geschaffen dafür.
Hab meine melancholische Stimmung gleich mal genutzt, und was gemalt.
Das tut gut, ooh ja
... so ich häng mal weiter durch :|
Jan Delay spricht mir aus der Seele, wie ich mich an einem Sonntag so fühle. Im Speziellen diesen Sonntag. #
Gestern, Samstag, auf Party, Party war naja ... Stimmung war so naja, erste Metro um 0600, wunsch nach hause um 0400. mit sonnenaufgang ins bett. geschlafen bis eben. mit Sonnenuntergang ausm bett, frühstück gegessen, zigarette geraucht, wieder ins bett gegangen ...
Muss auch mal sein, so ein Tag, gerade Sonntags scheint wie geschaffen dafür.
Hab meine melancholische Stimmung gleich mal genutzt, und was gemalt.
Das tut gut, ooh ja
| Von Moskau 2009 Divers |
... so ich häng mal weiter durch :|
Freitag, 13. März 2009
Mal dem Geiste was ...
Für alle die sich schon um meine geistige, vielleicht aber auch um meine körperliche Verfassung sorgen gemacht haben: Ich bin nicht _nur_ am trinken!
Leider habe ich heute auf Grund von Unaufmerksamkeit meine Vorlesung im Kopf auf 18:20 gelegt, um dann 17:55 beim nochmaligen Nachschauen im Vorlesungverzeichnis festzustellen, das sie bereits 16:20 angefangen hat. Nunja was mach ich mit der freien Zeit? Nun, ein Stundenplan erstellen, damit mir das nicht nochmal passiert (hatte mich schon auf die künstliche Intelligenz Vorlesung gefreut ... ).
Ich weiß der Plan sieht noch etwas leer aus, ist es aber auch!
Nächste Woche Mittwoch hab ich dann endlich meinen Spracheinstufungsstest (den man eigentlich noch fast am ersten Tag mit auf den Weg bekommt) und dann gehts auch ab ins Sprachenzentrum. So ist die Woche dann schon fast wieder voll :)
Andererweise stört mich das kaum, denn glücklicherweise macht mir nur so das Feiern richtig Spass!
Denn: Das Verhältnis von Nervenzellen, die mit dem "Verarbeiten" von Alkohol und den durch Alkohol entstandenen feierlichen Eindrücken beschäftigt sind muss bei mir in einem gut ausgeglichenem Verhältnis zu den Gehirnzellen stehen, die sich stets voll und ganz dem "Verarbeiten" von wissenschaftlich qualifiziertem akademisch fundiertem Wissen widmen.
Denn: Sonst kippt erst das Wohlbefinden und dann der Arvid!
achso ... der Studenplan [Расписание/Raspisanije]
Leider habe ich heute auf Grund von Unaufmerksamkeit meine Vorlesung im Kopf auf 18:20 gelegt, um dann 17:55 beim nochmaligen Nachschauen im Vorlesungverzeichnis festzustellen, das sie bereits 16:20 angefangen hat. Nunja was mach ich mit der freien Zeit? Nun, ein Stundenplan erstellen, damit mir das nicht nochmal passiert (hatte mich schon auf die künstliche Intelligenz Vorlesung gefreut ... ).
Ich weiß der Plan sieht noch etwas leer aus, ist es aber auch!
Nächste Woche Mittwoch hab ich dann endlich meinen Spracheinstufungsstest (den man eigentlich noch fast am ersten Tag mit auf den Weg bekommt) und dann gehts auch ab ins Sprachenzentrum. So ist die Woche dann schon fast wieder voll :)
Andererweise stört mich das kaum, denn glücklicherweise macht mir nur so das Feiern richtig Spass!
Denn: Das Verhältnis von Nervenzellen, die mit dem "Verarbeiten" von Alkohol und den durch Alkohol entstandenen feierlichen Eindrücken beschäftigt sind muss bei mir in einem gut ausgeglichenem Verhältnis zu den Gehirnzellen stehen, die sich stets voll und ganz dem "Verarbeiten" von wissenschaftlich qualifiziertem akademisch fundiertem Wissen widmen.
Denn: Sonst kippt erst das Wohlbefinden und dann der Arvid!
achso ... der Studenplan [Расписание/Raspisanije]
Donnerstag, 12. März 2009
Yahoo Wetter
Nur was kleines für zwischendurch:
yahoo wetter scheint eine gewisse neue, offenbar nicht funktionierende Technologie für das Messen von Sichtweiten zu benutzen.
"Wovon spricht der typ, ey?" hier: http://de.weather.yahoo.com/RSXX/RSXX0063/index_c.html
Was dort unter "Sichtweite" geschrieben steht, lässt mich trotz vorhandener Nüchternheit schon ziemlich stark an meiner Warnehmung zweifeln.
Ich würde sagen "<1km" ... nunja, Augenarzt ich komme!
yahoo wetter scheint eine gewisse neue, offenbar nicht funktionierende Technologie für das Messen von Sichtweiten zu benutzen.
"Wovon spricht der typ, ey?" hier: http://de.weather.yahoo.com/RSXX/RSXX0063/index_c.html
Was dort unter "Sichtweite" geschrieben steht, lässt mich trotz vorhandener Nüchternheit schon ziemlich stark an meiner Warnehmung zweifeln.
Ich würde sagen "<1km" ... nunja, Augenarzt ich komme!
Dienstag, 10. März 2009
Frauentag, Frauentag und neue Bilder, nicht jedoch vom Frauentag
Hallihallo!
Wenn in Russland ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, dann führt es dazu dass der darauf folgende Montag auch Arbeitsfrei ist. Wunderbare Regelung. Und am 8. März war solch ein Tag, der internationale Frauentag. Der Tag ist einer der wichtigsten Feiertag. Als Mann hat man an diesem Tag einfach nicht ohne Blumen auf der Straße zu erscheinen. Und als Frau gehört es sich den ganzen Tag stolz seine von den liebsten geschenkten Rosen und Nelken durch die gegend zu spazieren. Süß anzuschauen, gerade in der Uni, wo das Alter der Studenten zwischen 17 und 22 liegt.
Jedenfalls führte die angesprochene Feiertagsregelung dazu, dass das Wochenende erst heute zu Ende ging und ich zur Feier des Tages mal noch ein paar Bilder von der Uni und der Umgebung (vor allem der Weg zur Metro und zum Einkaufen) ins Netz gestellt habe: http://picasaweb.google.com/arvidterzi/Moskau2009
So, jetzt gehts erstmal in die Kruschka, lebewohl sagen zur Julia, die morgen wieder ihren Heimweg nach Deutschland antritt. *Schnief* :/
und das beste: Quotenrussen sind auch angekündigt snachit: po russkij pogovorim!!
[Def. Quotenrusse: Während eines vorwiegend von Bildungsausländern veranstalteten Gesprächs- und Trinkzirkels anwesender Russischer Staatsbürger]
Wenn in Russland ein Feiertag auf einen Sonntag fällt, dann führt es dazu dass der darauf folgende Montag auch Arbeitsfrei ist. Wunderbare Regelung. Und am 8. März war solch ein Tag, der internationale Frauentag. Der Tag ist einer der wichtigsten Feiertag. Als Mann hat man an diesem Tag einfach nicht ohne Blumen auf der Straße zu erscheinen. Und als Frau gehört es sich den ganzen Tag stolz seine von den liebsten geschenkten Rosen und Nelken durch die gegend zu spazieren. Süß anzuschauen, gerade in der Uni, wo das Alter der Studenten zwischen 17 und 22 liegt.
Jedenfalls führte die angesprochene Feiertagsregelung dazu, dass das Wochenende erst heute zu Ende ging und ich zur Feier des Tages mal noch ein paar Bilder von der Uni und der Umgebung (vor allem der Weg zur Metro und zum Einkaufen) ins Netz gestellt habe: http://picasaweb.google.com/arvidterzi/Moskau2009
So, jetzt gehts erstmal in die Kruschka, lebewohl sagen zur Julia, die morgen wieder ihren Heimweg nach Deutschland antritt. *Schnief* :/
und das beste: Quotenrussen sind auch angekündigt snachit: po russkij pogovorim!!
[Def. Quotenrusse: Während eines vorwiegend von Bildungsausländern veranstalteten Gesprächs- und Trinkzirkels anwesender Russischer Staatsbürger]
Freitag, 6. März 2009
JAGUAR

Jaguar oder po-russkij Ягуар! ... ich muss unbedingt darüber schreiben.
Ein spaktakulär merkwürdiges Getränk. Erst sieht es ziemlich "harmlos" aus, wie ein gewöhnlicher Vodka-Energy halt. Doch spätestens wenn man sich die Rückseite durchgelesen hat, denkt man nochmal drüber nach: Zutaten sind Zucker, Wasser, 9% Alkohol, Taurin, Koffein, Mate, Vitam A,B,C,D,E,F, .... + Ex, Ey, Ez (Farbstoffe und konservierungsmittel). Die Nahrungsmittelingenieure von diesem Getränk hatten entweder böses vor oder einfach gar keine Ahnung, als sie sich die Rezeptur auf der Zunge zergehen haben lassen. Schmecken tut es nämlich auch sehr harmlos, wie Traubenzucker mit etwas Wasser.
Nur kurz zur Wirkung einer 0.5 l Jaguardose:
Nach einem Jaguar wird man ziemlich wach, fängt an zu reden wie ein wasserfall und ist gefühlt mit sich und der Welt im reinen, alles ist suuuper. Nach 2 Jaguar fängt der Alkohol an seine bekannte Wirkung zu entfalten, jedoch ist man andererseits gleichzeitig so aufgepuscht durch Mate, Taurin und Koffein und die nicht zu vergessenden gesunden Vitamin, das man vom Verhalten ungefähr einem einem alkoholiker auf koks gleichkommt. Nach 3 oder 4 Jaguar, wenn man es denn schafft da ein Abend mit 2 meistens schon gut bedient ist, kann man den Wunsch zu schlafen beruhigt oder entnerft, je nach dem wie man es so geplant hatte, beiseite legen und sich schon auf die nächsten schlaflosen 12 Stunden einstellen.
Für micht steht jedenfalls fest, die Lebensmittelingenieure in Russland haben das Koks aus der Dose erfunden, zum trinken, für 35 Rubel (0.8€) der halbe Liter.
Was mich in der Ansicht Unterstützt ist einerseits die Erfahrung mit diesem Drink, andererseits die Beschreibung auf der Dosenrückseite. Dort steht doch tatsächlich geschrieben: "ACHTUNG! Alkohol schadet ihrer Gesundheit. Jaguar bitte nur ein Getränk pro SITZUNG". Die Russen sind lustig ... 1x pro "Sitzung". Man will sich ja nicht einschränken, gell?
Wochenende, ich komme :)
Donnerstag, 5. März 2009
www Leningrad
Hier mal ein Lied was mich die letzten Wochen von anfang an begleitet hat.
Super lustig, die Russen drehen total durch wenn das im Club läuft :) Find ich gut.
... so jetzt gibst wieder erstmal Frühstück
Super lustig, die Russen drehen total durch wenn das im Club läuft :) Find ich gut.
... so jetzt gibst wieder erstmal Frühstück
Mittwoch, 4. März 2009
schlaaafen
Unglaublich, aber irgendwie scheint es mir in Moskau einfach nicht zu gelingen meinen Tagesablauf um 2 Stunden nach vorne zu schieben. Heute habe ich es mit Mühe geschafft um 11 aufzustehen, mein Wecker war auf 10 gestellt. Es geht aber auch nicht einfach um 24 Uhr ins Bett zu gehen, denn wenn ich es tue liege ich bis 3 im Bett und lese. Beruhigenderweise geht es hier allen auf dem Flur so, einigen teilweise noch schlimmer als mir. Die einen Faseln irgendetwas von Jetlag, aber ich glaube es ist einfach mal die Moskauer Luft. Der Arbeitstag fängt hier auch meistens erst um 11 ernsthaft an, und hört aber auch schon um 17 Uhr wieder auf. Super Sache, da mach ich mit! Jetzt gibts erstmal Frühstück!
Dienstag, 3. März 2009
erste Bilder, Uni, Moskau
Habe ein Picasa Webalbum eingerichtet. Ist einfacher als das direkt im Blog einzubinden, zumal der Picasa client besser mit meinem schlechten Internet hier klarkommt.
Hier ist die Adresse:
http://picasaweb.google.de/arvidterzi
Hier ist die Adresse:
http://picasaweb.google.de/arvidterzi
Montag, 2. März 2009
Wuhuuu
Hallo Liebe Heimatler!
Wow ... Jahre der Planung sind vergangen, und nun bin ich endlich in Moskau angekommen :)
Heute nehme ich mir mal die Zeit einen kleinen Eintrag für euch zu verfassen, um mal so meine ersten Eindrücke mit euch zu teilen. Ist doch ganz schön viel los hier, positiv, langweilig nie ...
Die Ankunft am Flughafen verlief vollkommen Problemlos. Lebend verlies ich also das Flughafengebäude, wo mich Johann erwartete. Wir hatten es leider verpeilt unsere Nummern auszutauschen, hatten uns also nur "so lala" eine Woche vor meiner Ankunft um ~16 Uhr am Flughafen Vnukovo verabredet. Nun ... hat alles Problemlos geklappt.
So sind wir also zusammen zur MGU (Uni) und haben die ersten bürokratischen Hürden im Hauptgebäude ziemlich entspannt, verbunden mit einigem Warten, gemeistert.
Um ca 19 Uhr waren wir dann zusammen im Wohnheimszimmer. Der erste Eindruck vom Gebäude, vom Zimmer und Moskau war super (Fotos werden, nicht ohne Kommentar, folgen) und da wir es für heute geschafft hatten genehmigten wir uns zur Feier des Tages einen Vodka aus der von LIDL von mir für ihn als "Gastgeschenk" gekauften PUTINOFF-Flasche und rauchten eine Zigarette am Fenster im Zimmer.
Womit wir nicht gerechnet hatten war, dass die Dejurnaja (Mama für alles, gibt es in jedem russischen Wohnheim, Behörde, ... ohne die läuft garnix ...) uns sogleich einen Besuch abstatte und das Zimmer mit großen Augen und den Worten :"aaaa ... wyj uzhe kurite i ... chto eto .. i tozhe pili. nu eto nelsja v komnate" [aaahh ... ihr raucht und trink schon ... nun ... das beides ist im zimmer verboten :)]). Aber war alles halb so schlimm, wir wussten von den Regeln ja noch nix.
So ging dann auch schon mein erster Tag mehr oder weniger zu Ende. Die ganze restliche Woche bestand letzlich aus Behördengängen tagsüber im riesigen Unigebäude (das Gebäude selbst in ca. 8 Sektoren unterteilt, ich Wohne im Sektor B :) und Abends aus kleinen Gesprächsrunden in den Zimmern im Wohnheim.
Das Unigebäude selbst ist übrigens unglaublich. Es ist wie eine Stadt, mit eigener Bank, Wäscherei, 2 Mensen, Restaurant, Schuhreperatur, Geschäften die oft bis 1 Uhr aufhaben und sogar einer Polizeistation ;) Man kann also viel im hier ziemlich angesagten Badelatschen-Look in der Uni erledigen, ohne einmal das Haus zu verlassen. Möglicherweise gibt es sogar studenten, die während ihrer 4 1/2 Jahre Studium das Haus garnicht verlassen.
Studiumstechnisch ist noch nicht viel passiert, da ich erst diese Woche erfahre wo ich für mich passende Sprachkurse besuchen kann. Außerdem warte ich auf meine Tutor, der am 5. März wiederkommt. Ist aber alles nicht so tragisch diese Woche ist die erste Woche in der wirklich, wirklich das Studium beginnt. Das bei mir alles bisher noch nicht so richtig angefangen hat liegt daran, dass der für mich zuständige Bearbeiter in ziemlich nuschligem Russisch redet und auch nicht so richtig auf meine Fragen eingeht. Ist aber egal, seine Sekrätärin ist dafür super nett und spricht sehr verständlich. Außerdem bin ich ja hier fast nur mir selbst gegenüber verpflichtet, was ich genieße.
Noch kurz: In Russland war letzte Woche Maslenitza-Fest. Es gab eine ganze woche über all und überall Blinchikis (Eierkuchen) und Honigbier, am Ende wurde traditionell Ded Maroz (der "Winter-Weihnachtsmann") mit einem großen Feuer verscheucht, und der frühling gerufen. Naja ... ich warte mal ab ;)
An sonsten war ich hier schon ein paar mal im Klub (Propaganda und Bilingua), in der Kruschka (billige Kneipenkette bei Studenten beliebt) was trinken, und spazieren aufm roten Platz. Preise sind ok, der wechselkurs ist ja gerade sehr europhil.
Soweit erstmal die ersten kurzen Eindrücke von mir. Mir geht es super gut, ich freue mich jeden Tag tierisch über alle kleinen und großen täglichen Ereignisse, lerne mehr und mehr russisch jeden Tag und lebe sicher noch bis zum Sommer
Soweit erstmal die ersten Eindrücke.
Hauste
Wow ... Jahre der Planung sind vergangen, und nun bin ich endlich in Moskau angekommen :)
Heute nehme ich mir mal die Zeit einen kleinen Eintrag für euch zu verfassen, um mal so meine ersten Eindrücke mit euch zu teilen. Ist doch ganz schön viel los hier, positiv, langweilig nie ...
Die Ankunft am Flughafen verlief vollkommen Problemlos. Lebend verlies ich also das Flughafengebäude, wo mich Johann erwartete. Wir hatten es leider verpeilt unsere Nummern auszutauschen, hatten uns also nur "so lala" eine Woche vor meiner Ankunft um ~16 Uhr am Flughafen Vnukovo verabredet. Nun ... hat alles Problemlos geklappt.
So sind wir also zusammen zur MGU (Uni) und haben die ersten bürokratischen Hürden im Hauptgebäude ziemlich entspannt, verbunden mit einigem Warten, gemeistert.
Um ca 19 Uhr waren wir dann zusammen im Wohnheimszimmer. Der erste Eindruck vom Gebäude, vom Zimmer und Moskau war super (Fotos werden, nicht ohne Kommentar, folgen) und da wir es für heute geschafft hatten genehmigten wir uns zur Feier des Tages einen Vodka aus der von LIDL von mir für ihn als "Gastgeschenk" gekauften PUTINOFF-Flasche und rauchten eine Zigarette am Fenster im Zimmer.
Womit wir nicht gerechnet hatten war, dass die Dejurnaja (Mama für alles, gibt es in jedem russischen Wohnheim, Behörde, ... ohne die läuft garnix ...) uns sogleich einen Besuch abstatte und das Zimmer mit großen Augen und den Worten :"aaaa ... wyj uzhe kurite i ... chto eto .. i tozhe pili. nu eto nelsja v komnate" [aaahh ... ihr raucht und trink schon ... nun ... das beides ist im zimmer verboten :)]). Aber war alles halb so schlimm, wir wussten von den Regeln ja noch nix.
So ging dann auch schon mein erster Tag mehr oder weniger zu Ende. Die ganze restliche Woche bestand letzlich aus Behördengängen tagsüber im riesigen Unigebäude (das Gebäude selbst in ca. 8 Sektoren unterteilt, ich Wohne im Sektor B :) und Abends aus kleinen Gesprächsrunden in den Zimmern im Wohnheim.
Das Unigebäude selbst ist übrigens unglaublich. Es ist wie eine Stadt, mit eigener Bank, Wäscherei, 2 Mensen, Restaurant, Schuhreperatur, Geschäften die oft bis 1 Uhr aufhaben und sogar einer Polizeistation ;) Man kann also viel im hier ziemlich angesagten Badelatschen-Look in der Uni erledigen, ohne einmal das Haus zu verlassen. Möglicherweise gibt es sogar studenten, die während ihrer 4 1/2 Jahre Studium das Haus garnicht verlassen.
Studiumstechnisch ist noch nicht viel passiert, da ich erst diese Woche erfahre wo ich für mich passende Sprachkurse besuchen kann. Außerdem warte ich auf meine Tutor, der am 5. März wiederkommt. Ist aber alles nicht so tragisch diese Woche ist die erste Woche in der wirklich, wirklich das Studium beginnt. Das bei mir alles bisher noch nicht so richtig angefangen hat liegt daran, dass der für mich zuständige Bearbeiter in ziemlich nuschligem Russisch redet und auch nicht so richtig auf meine Fragen eingeht. Ist aber egal, seine Sekrätärin ist dafür super nett und spricht sehr verständlich. Außerdem bin ich ja hier fast nur mir selbst gegenüber verpflichtet, was ich genieße.
Noch kurz: In Russland war letzte Woche Maslenitza-Fest. Es gab eine ganze woche über all und überall Blinchikis (Eierkuchen) und Honigbier, am Ende wurde traditionell Ded Maroz (der "Winter-Weihnachtsmann") mit einem großen Feuer verscheucht, und der frühling gerufen. Naja ... ich warte mal ab ;)
An sonsten war ich hier schon ein paar mal im Klub (Propaganda und Bilingua), in der Kruschka (billige Kneipenkette bei Studenten beliebt) was trinken, und spazieren aufm roten Platz. Preise sind ok, der wechselkurs ist ja gerade sehr europhil.
Soweit erstmal die ersten kurzen Eindrücke von mir. Mir geht es super gut, ich freue mich jeden Tag tierisch über alle kleinen und großen täglichen Ereignisse, lerne mehr und mehr russisch jeden Tag und lebe sicher noch bis zum Sommer
Soweit erstmal die ersten Eindrücke.
Hauste
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