Am 9. Mai haben wir, versteckt als Deutsche unter mindestens 5000 Milliarden Russen, an der Tverskaja Ulitza den Tag des Sieges [über den Faschismus] gefeiert. Die Kapitulation wird hier am 9. Mai gefeiert, aus zeitverschiebungstechnischen Gründen glaube! ich.
Die eigentlichen Feierlichkeiten fanden Samstag morgen um 10 Uhr statt, jedoch nicht bei uns, sondern 3 km eintfernt am roten Platz. Dort kam man jedoch nur rein, wenn man entweder Putin kannte, kennt, oder ihn kennen wird, Medwedjew kennt, ihn kennen wird, oder ihn früher schon kannte. Sprich: Hunde müssen da leider draußen bleiben. So standen wir also 1 1/2 Stunden an der Tverskaja und warteten Sonnendurchtränkt auf den Siegesmarsch der Russen. Nunja ... was soll man sagen, fing schon alles ziemlich beeindruckend an. Zuerst gab es eine gewaltige Flugshow direkt über unseren Köpfen, danach zogen die Panzer ein. Nach 10 Minuten kam es jedoch zu einem Stau und so standen 10 Panzer und 500 Polizisten umringt von 50000 Menschen mit 100000000 Fotoapparaten in der Sonne und starrten den Stau an. Als sich der Stau nach 30 Minuten und 500 Fotos im Stile "Ich, mein Sohn und der Panzer" später auflöste, kam auch schon die ernüchterung. Statt eines weiteren beeindruckenden Aufmarsches von Kriegsmaschinerie fuhr das orangene Heer der Straßenreinigung hinterher und putzte die Ölflecken von der Straße. Nunja, hatte es schon etwas "größer" erwartet.
Dafür wurden wir abends mit einem gewaltigen Feuerwerk am dunkelblauen, 20° warmen Abendhimmel entlohnt :)
So einfach ist das manchmal mit der Volksbefriedigung.
Was soll man sagen, schaut euch einfach die Bilder an.
С днём победы!
Hier nochmal die Parade im Fernsehen:
und hier das abendliche Feuerwerk:
und hier meine Eindrücke direkt vom CMOS erst aufs Magnet dann übers Netz, zu euch:
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| День Победы |

Übelst cool!
AntwortenLöschenkrasses pferd alter. schade dass ich sowas in CA nicht sehen konnte...
AntwortenLöschenschön, dass wir uns kennengelernt haben. und zusammen beim den' pobedy waren :)
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